Zu Besuch: Jugendliche aus Kassels Partnerstadt Ramat Gan

Von Sonntag, 18. bis Montag, 26. August 2013 war eine Gruppe von 15 Jugendlichen im Alter von 15-16 Jahren aus der Kasseler Partnerstadt Ramat Gan in Kassel zu Gast.

Der Besuch ist ein Kooperationsprojekt der Kasseler DIG und der Stadt Kassel, auf Initiative der Kasseler Arbeitsgemeinschaft. Freundliche Unterstützung wurde durch die Stadt Ramat Gan, die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (Bundesvereinigung) sowie private Spenderinnen und Spender gewährt.




Die Jugendlichen zu Besuch auf der Löwenburg



Die Jugendlichen wohnten bei Gastfamilien, deren Kinder eine der beiden beteiligten Kasseler Schulen besuchen. Beteiligte Kasseler Schulen sind die Albert -Schweitzer-Schule und das Engelsburg Gymnasium.



Die Programmgestaltung erfolgte in Abstimmung der Kooperationspartner untereinander. Neben Aktivitäten mit den aufnehmenden Familien und geselligen Treffen (Begrüßungsabend der DIG und Abschiedsgrillen der beiden Schulen am Fluß) standen touristische Erkundungen in Kassel, Nordhessen und Südniedersachsen und Freizeitaktivitäten (Besuch der Kurhessen-Therme, gemeinsames Bowling) auf dem Programm. Eine Führung über den Jüdischen Friedhof am Eichwald, ein kleiner Empfang im Kasseler Rathaus sowie eine 2-Tages-Fahrt nach Weimar (Übernachtung in der Jugendherberge) und zur Gedenkstätte Buchenwald waren weitere eindrucksvolle Punkte.



Mit dem Besuch wurde ein erster wichtiger Schritt vollzogen, um nach über einem Jahrzehnt ohne Austauschaktivitäten diese wichtige Ebene einer Städtepartnerschaft wieder mit Leben zu füllen. Im ersten Anlauf war es noch nicht möglich, Kasseler Eltern in ausreichender Zahl für einen gegenseitigen Austausch zu gewinnen, weshalb zunächst dieser einseitige Besuch verabredet wurde, der sich in das Jahr des Stadtjubiläums „Kassel 913-2013“ einfügt.



Es ist zu hoffen, dass aufbauend auf die geknüpften- und wiederbelebten  Kontakte und nach organisatorischer Evaluierung des Besuches die Hindernisse für einen künftigen Austausch abnehmen werden.

Erklärtes Ziel aller Beteiligten bleibt ein künftiger Austausch, der dann – anders als einseitige Besuche - aus Bundesmitteln förderfähig wäre.



Wir danken der Stadt Kassel und der Stadt Ramat Gan und den privaten Spendern für die maßgebliche finanzielle Unterstützung.


 
 

Informationen des Präsidiums